Ab jetzt bin ich auf Achse - und ihr könnt hier immer sehen , was ich erlebe !!!

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Dienstag, 22. Juni 2010

My Happy Börthday

An alle nochmals ein MEGA herzliches Dankeschön für die Geburtstagswünsche !!!!

Meinen 28.Geburtstag in Kanada feiern zu können, ist, glaub ich, das schönste Geschenk was ich mir selbst machen konnte. Und ich werde diesen Tag in schöner Erinnerung behalten...

So gegen 10 Uhr hab ich mich laaaangsam ausm Bett geschält und bin unter die Dusche geschlurft. Nachdem ich halbwegs munter war, führte mich mein Weg zu Tim Horton's, lecker Frühstück holen: Kaffee (um ganz wach zu werden), Boston Cream und ein Danish Croissant. Verdammt süß und verdammt lecker... :-)

Zwischen 11 und 12Uhr hab ich meine sieben Sachen gepackt und bin (mal wieder) in Richtung Hafen gelaufen. Als ich vorm Parliament Building stand, hab ich mich mal spontan dazu entschlossen eine geführte Tour durch dieses wunderschöne Gebäude zu machen. Von aussen ist es schon atemberaubend, aber das Innenleben toppt das locker. Überall Goldverzierungen, Gemälde und herrliche Buntglasfenster. Der Architekt hat echt ganze Arbeit geleistet. Leider hat die Tour nur eine halbe Stunde gedauert. Hab mich danach, weil das ganze Gehen und Zuhören soooo anstrengend war, auf den Rasen davor gelegt und Sonne und ein gutes Buch genossen.

Irgendwann kam mir der Gedanke, daß ich ja noch gar nicht am Strand war. Das ging ja nun gar nicht. Also aufgestanden und ganz schnell in Richtung Beacon Hill Park. Und ich hatte endlich mal richtig gute Sicht auf die Berge, die hinterm Meer liegen. Herrlicher Ausblick auf die USA. Bin dann gemütlich am Meer entlang gegangen und hab einfach alles genossen. Einfach nur schön so nah am Pazifik zu sein.

Am Ogden Point hab ich dann erstmal wieder Rast gemacht und mich über die kleine Menschenmenge vor mir gewundert. Die haben die ganze Zeit aufs Wasser und zwischen die dort liegenden Baumstämme gezeigt. Hab mich da einfach mal mit hingestellt und was war zu sehen?! Ein Seeotter. Total drollig der Kleine. Hat sich da in aller Seelenruhe geputzt und sich absolut nicht von den dummen Touristen stören lassen. Soooooo süüüüüüüß...
Nach dieser netten Begegnung bin ich dann wieder in Richtung Parliament Building gegangen und dort angekommen, wieder schön auf den Rasen gepflanzt und relaxt.
Irgendwann meldete sich dann der Hunger. Also beschloss ich zurück zum Hostel zu spazieren. Unterwegs zog mich dieser böse kleine Souvenirladen magisch an und da mir eh kalt war, bin ich mal ganz spontan reingegangen. Hab mir eine Jacke, ein Aufnäher und ein Aufkleber geleistet. Alles in allem $25. Kleines Geschenk an mich selbst. Man gönnt sich ja sonst nix :-)
Im Hostel hab ich dann erstmal den Hunger mit einem Pasta- und Caesarsalat gestillt. Sehr lecker und nach dem ganzen Süßkram, was ich so den ganzen Tag in mich reingestopft habe, sehr gesund. Den Abend hab ich schön gemütlich ausklingen lassen.

Um es kurz zu fassen, einfach ein perfekter Geburtstag. Und ich 2 Wochen wird er in Tofino noch schön nachgefeiert... :-)

Sonntag, 13. Juni 2010

Alltag läuft

Die Tage laufen seit einiger Zeit immer gleich ab. Um 10 Uhr ausm Bett fallen, innerlich fluchen (weil man schon wieder zu spät aufgestanden ist), ins Bad huschen, zum Front Desk sprinten um einen Blueberry-Muffin und einen Kaffee abzugreifen und dann pünktlich 10.30 Uhr mit Frühstück in der Hand zum Dienst antreten.

Wenn man Pech hat, wird man zum Badezimmerreinigen abkommandiert. Ok manchmal kann das auch gut sein, da hat man wenigstens seine Ruhe und man kann sich seeeehr viel Zeit lassen. Da kann man locker 3 Stunden rumbringen. Meistens allerdings werde ich für die Private Rooms eingeteilt. Das heißt Betten abziehen, Betten zurecht machen, überall putzen, fegen und wischen. Mit der richtigen Musik im MP3-Player ist das easy going. Meistens sind wir damit bis 2, halb 3 beschäftigt. Danach erstmal Pause und dann kommt der ekligste Part. Überall im Haus die Mülleimer leeren und dann geht die Mülltrennung los. Danke an den Erfinder der Einweghandschuhe. Zum guten Schluß, quasi als Highlight, dürfen wir dann noch alle Etagen einmal durchfegen und -wischen. Halb 5 ist dann Feierabend. Für die Meisten klingt das jetzt nach einem entspannten Arbeitstag. Und ich muss sagen, yo ist es. :-)


Danach gehts erstmal ab unter die Dusche. Dann Buch, MP3-Player, und was sonst noch so wichtig ist, einpacken, Kaffee von Tim Hortons holen und sich dann irgendwo einen schönen Platz am Hafen, oder vorm Parliament Building oder sonstwo suchen und relaxen. Einfach die Seele baumeln lassen und das Leben geniessen. Und sich um nix Sorgen machen müssen. Höchstens ob man einen Sonnenbrand bekommt oder nicht.
Am Abend dann schön gemütlich im Hostel Cafe was essen (am liebsten Chicken Panini oder einen fetten Burger), und dann gaaaanz gemütlich den Tag ausklingen lassen...

Freitag, 11. Juni 2010

Ahoi


In the navy
Yes, you can sail the seven seas
In the navy
Yes, you can put your mind at ease
In the navy
Come on now, people, make a stand
In the navy, in the navy
Can't you see we need a hand

Die USS Ronald Reagon ist in der Stadt und mit ihr ein Haufen US-Marines. Ja, da gibts für uns Mädels was zu sehen. Kann mal jemand beim Chef der Truppe anrufen, die sollen doch mal bitte nach Hamburg kommen, wenn ich wieder da bin.

Montag, 7. Juni 2010

Trip nach Tofino

Ich liebe spontane Ideen. Am Mittwoch Plan gefasst an die Westküste von Vancouver Island zu fahren und Freitag schon sassen 3 Mädels im Mietwagen und machten sich auf den Weg nach Tofino. Und was das für ein schönes Auto war. Ein Ford Focus US-Version, Automatikgetriebe, Sitzheizung, Sonnendach, Klimaanlage... Hab mich glatt verliebt.

Freitag nachmittag gings los. Erstmal quer durch Victoria, auf den Canadian Highway No. 1 in Richtung Nanaimo an die Ostküste.

Nach ungefähr 120km, 2,5 Stunden und mind. 3 Pinkelpausen kamen wir dann gegen 9pm an. Kleiner Aufenthalt von 2 Stunden, weil ich jemanden wiedergesehen habe und gegen 11pm gings dann ab in die Berge an die Westküste. Ist schon lustig so eine Autofahrt im Gebirge, wenn so gar keine Zivilisation um einen ist. Da merkt man erstmal wie schwarz die Nacht doch werden kann und wie atemberaubend schön der sternenklare Nachthimmel sein kann. Irgendwann gegen 3am haben wir es dann endlich an unseren Strand geschafft und sind todmüde, mehr oder weniger gut im Auto eingeschlafen. 3 Stunden später war dann die Nacht auch schon wieder vorbei. Kaffee geholt und dann gings endlich zum Strand Long Beach. Am liebsten würde ich einen ganzen Aufsatz schreiben, wie wunderschön es dort war, aber mir fällt nur ein Wort ein: atemberaubend. Meer, Sandstrand, bewaldete Inseln vor der Küste, Urwald hinterm Strand, Surfer im Wasser, geile Wellen und ich mit meinem Füßen im Pazifik. Ich glaube ich habe ein Stück vom Paradies gesehen.


Den Rest des Tages sind wir einfach nur noch herum gefahren, standen im Regenwald, knuddelten mit Mammutbäumen, haben Fotos bei jeder möglichen Gelegenheit gemacht, und Sonne und warme Temperaturen genossen.

Nach über 850 gefahrenen Kilometern und 25 Stunden sind wir völlig übermüdet, aber superhappy wieder in Victoria angekommen, haben unser liebgewonnenes Auto abgegeben und dann hieß es nur noch: Dusche und Bett wir sind auf dem Weg. So müßten die Wochenenden immer sein...